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Ihre Heimat war einst der Orient. Der Feigenbaum umfasst etwa 1000 Arten und ist heute in den Tropen und Subtropen der ganzen Welt verbreitet. Das größte Vorkommen findet sich in Südostasien. In Europa wächst nur eine einzige Art, die Echte Feige, die in Vorderasien beheimatet ist und heute im gesamten Mittelmeerraum verbreitet ist. Sie war bereits 3000 v. Chr. bekannt.

Sie gehört zu den ältesten Heilfrüchten. Bereits die alten Ägypter verwendeten sie 1500 v. Chr. zur Unterstützung der Verdauung und zur Bekämpfung von Bakterien im Verdauungstrakt. Im frischen Zustand enthalten sie 25 % Zucker und eine beachtliche Menge an Vitamin C, A und B1. Getrocknete Feigen haben bis zu 58 % Zucker. Feigen können roh oder getrocknet verzehrt werden; aus ihnen werden Marmeladen, Kompotte und auch Weine hergestellt.

Sie haben einen süßen Geschmack und eine neutrale Natur. Sie stärken die Energie und fördern die Blutbildung. Sie reinigen den Darm und sind bei Verstopfung, Hämorrhoiden sowie Hals- und Magenschmerzen geeignet. Sie reinigen die Leber und sind bei Reizbarkeit und innerer emotionaler Unruhe hilfreich. Sie verbessern die Stimmung, fördern die Leistungsfähigkeit und lindern schmerzhafte Menstruationsbeschwerden.